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Schwerpunktthema Wirtschaft und Arbeit

Der Erfolg der Landespolitik in Sachsen-Anhalt wird oft an der Lage auf dem Arbeitsmarkt bewertet. Bis vor wenigen Jahren hatte unser Land über Jahre hinweg die "rote Laterne" in der Arbeitslosenstatistik. Mittlerweile haben wir hier nicht nur Berlin und Mecklenburg-Vorpommern hinter uns gelassen.

Doch diese Erfolge sind kein Anlass zu Selbstzufriedenheit. Wir brauchen auch zukünftig die Politik des „Fördern und Forderns“, um mehr Menschen in den Arbeitsmarkt zu integrieren. Zumal die Suche nach Fachkräften zunehmend schwieriger wird. Wichtig ist aber auch, mehr höher qualifizierte Jobs zu schaffen, die Sachsen-Anhalt auch bundesweit noch konkurrenzfähiger dafür machen, hochqualifizierte Menschen nach Sachsen-Anhalt zu holen bzw. hier zu halten.



Wirtschaftspolitik

In der Wirtschaftspolitik kommt es darauf an, neben der Ansiedelung neuer Unternehmen, vor allem auch den bestehenden Unternehmen zu helfen, Wachstum zu generieren und ihre Innovationskraft zu erhöhen. Eine verstetigte Zusammenarbeit zwischen unseren oft kleinen und mittleren Unternehmen mit den Hochschulen und Forschungseinrichtungen kann dazu beitragen, die Wettbewerbsfähigkeit zu erhöhen und auch die Perspektiven der Internationalisierung stärker in den Blick zu nehmen. Die Stärkung regionaler Wertschöpfungsketten bleibt ebenso von großer Bedeutung.

Daneben bleibt es wichtig, die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen von guter Infrastruktur, dem Angebot an gut ausgebildeten Fachkräften bis hin zur Frage der Energiekosten im Blick zu behalten.

Die Herausforderungen der IT werden  für die Unternehmen enorm zunehmen. Die Stichworte „Industrie 4.0“ bzw. „Wirtschaft 4.0“ stehen hier für zentrale Zukunftsfragen, denen sich auch Sachsen-Anhalt stellen muss.

Die Förderung von StartUp-Gründungen gilt es ebenso aktiv zu begleiten. Die Kreativität, Dynamik und Innovationskraft, die sich hier entfaltet, gilt es zukünftig noch stärker zu nutzen.